2020-11-11 Online-Veranstaltungen für Gartenbauvereine – Nur Mut zu neuen Wegen!

Laut Beschluss des Bayerischen Kabinetts vom 29.10.2020 zur Eindämmung der Corona-Pandemie sind aktuell Veranstaltungen aller Art untersagt. Um dennoch den Kontakt im Gartenbauverein aufrecht zu erhalten, bieten Online-Veranstaltungen bzw. -Sitzungen eine Alternative zu Präsenztreffen. Wir möchten Ihnen hier vorstellen, wie Sie online eine Veranstaltung durchführen können.
Wenn Sie eine Veranstaltung online abhalten wollen, sollten Sie sich als erstes überlegen, welchen Teilnehmerkreis Sie erwarten. Wenn Sie einen kleinen Teilnehmerkreis haben und sich die Teilnehmer untereinander kennen, z. B. bei einer Vereinsleitungssitzung, können Sie auf die Gruppen-Videoanrufe über WhatsApp (https://web.whatsapp.com/, bis 8 Personen) und Google Hangouts (https://hangouts.google.com/, bis 25 Personen) zurückgreifen. Während man bei WhatsApp nur miteinander sprechen kann, haben bei Google Hangouts alle Teilnehmer die Möglichkeit, ihren Bildschirm zu teilen, z. B. um eine Übersicht des Jahresprogramms zu besprechen. Für beide Anwendungen benötigt jeder Teilnehmer ein Konto bei WhatsApp bzw. Google Hangouts.

Für größere Veranstaltungen oder solche, bei denen sich die Teilnehmer nicht (alle) untereinander kennen, z. B. ein Vortragsabend, ist Zoom (https://zoom.us/) eine verlässliche Alternative. Nur der Organisator der Veranstaltung benötigt ein Konto bei Zoom. Für die Teilnehmer ist dies nicht nötig. Der Ablauf der Veranstaltung wird im Vorfeld über das Organisatorkonto genau geplant. Teilnehmer erhalten nach vorheriger Anmeldung einen Link, über den sie selbstständig zur Veranstaltung gelangen. Das Teilen des eigenen Bildschirms wird durch den Organisator genehmigt, z. B. dem Referenten für seine Vortragsfolien. Über ein „Hand-Hebe-Werkzeug“ können Teilnehmer signalisieren, dass sie eine Frage haben, was dem Organisator das Steuern der Fragerunde erleichtert. Ebenso können Fragen schriftlich über die Chat-Funktion gestellt werden. In der kostenlosen Version ist die Veranstaltungsdauer auf 40 Minuten beschränkt. Die günstigste kostenpflichtige Version gibt es ab 13,99/Monat (Stand: 11/2020). Sowohl in der kostenlosen als auch in der kostengünstigsten Variante können bis zu 100 Teilnehmer an einer Veranstaltung teilnehmen.

Da die Nutzung digitaler Kommunikationsmedien inzwischen (zwangsläufig) in den beruflichen Alltag vieler eingekehrt ist, findet sich bestimmt auch in Ihrem Verein ein Mitglied, dass bei der praktischen Umsetzung von Online-Veranstaltungen für Gartenbauvereine das Heft in die Hand nimmt.
Sollten Sie Nachfragen haben, können Sie sich gerne an unsere Online-Seminarbeauftragte Dr. Elisabeth Rosner wenden [elisabeth.rosner@gartenbauvereine.org, 089/544305-30].

2020-11-05 Verlängerung der Sonderregelungen im Vereinsrecht

Mit Verordnung des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz sind die Sonderregelungen für Vereine zur Amtszeit des Vorstands, zur Beschlussfassung in Online-Versammlungen, zur Beschlussfassung in Umlaufbeschlüssen etc. offiziell verlängert worden bis zum 31.12.2021 (Verordnung zur Verlängerung von Maßnahmen im Gesellschafts-, Genossenschafts-, Vereins- und Stiftungsrecht zur Bekämpfung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie (GesRGenRCOVMVV)“ vom 20.10.2020, BGBl I 2020, S. 2258).

Details und Auswirkungen auf die Praxis können Sie nachlesen unter https://www.vereinsrecht.de/neue-sonderregelungen-fuer-vereine.html.

2020-10-30 – Neue Corona-Maßnahmen – Verbot von Veranstaltungen

Laut Beschluss des Bayerischen Kabinetts vom 29.10.2020 zur Eindämmung der Corona-Pandemie gelten u. a. folgende  Maßnahmen ab 2. November: Veranstaltungen aller Art werden untersagt, ausgenommen sind verfassungsrechtlich geschützte Bereiche (z. B. Gottesdienste, Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz). Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands sind auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Der Aufenthalt im öffentlichen wie im privaten Raum ist begrenzt auf die Angehörigen des eigenen Hausstands und eines weiteren Hausstands, jedoch in jedem Fall auf maximal 10 Personen. (Dies ist z. B. bei Pflegearbeiten in Vereins- und Kreislehrgärten sowie auf öffentlichen Grünflächen zu berücksichtigen.) Die getroffenen Maßnahmen sind bis Ende November befristet. Bis dahin muss sich zeigen, ob die getroffenen Maßnahmen eine erkennbare Tendenz zur Abschwächung der Infektionsentwicklung auslösen und es gelingt, das ungezügelte Ansteigen der Infektionszahlen zu brechen.

2020-10-26 Ergänzung der Corona-Ampel – „DUNKELROTE PHASE“

Wie am 21.10.2020 in der Presseerklärung des Bayerischen Ministerpräsidenten bekannt gegeben, wird die bisher 3-stufige Corona-Ampel um eine neue Phase ergänzt, die DUNKELROTE PHASE. Diese tritt bei einer Überschreitung des Grenzwertes von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen in Kraft: Veranstaltungen aller Art – also auch evtl. zuvor von der örtlichen Behörde durch eine Sondergenehmigung erlaubte Veranstaltungen wie satzungsgemäß notwendige Mitgliederversammlungen – werden auf maximal 50 Personen begrenzt. Setzen Sie sich in jedem Fall vor Beginn einer bereits genehmigten Veranstaltung nochmals mit der örtlichen Behörde in Verbindung.

2020-10-16 – Verschärfung der Corona-Regeln – Auswirkungen auf Vereinsveranstaltungen

Angesichts der hochdynamische Entwicklung der Infektionszahlen hat die Bayerische Staatsregierung in der Kabinettsitzung vom 15. Oktober 2020 weitere Maßnahmen beschlossen, um dem Gesundheitsschutz Vorrang einzuräumen (https://www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-15-oktober-2020/). Damit ergeben sich weitreichende Einschränkungen bezüglich der Planung/Durchführung von Vereinsveranstaltungen wie Vorträgen, Schnittkurse, Jugendgruppenstunden, Gartenstammtische, Vereinsleitungssitzungen oder anderen Veranstaltungen, die nicht satzungsmäßig notwendig sind. Bezüglich der zugelassenen Teilnehmerzahlen ergibt sich damit Folgendes:

  • In Gebieten mit einer 7-Tages-Inzidenz bis 35 (GRÜNE PHASE der Bay. Corona-Ampel) sind Vereinsveranstaltungen, die üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angeboten oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besucht werden, mit bis zu 100 Teilnehmern in geschlossenen Räumen oder mit bis zu 200 Teilnehmern unter freiem Himmel gestattet.
  • In Gebieten mit einer 7-Tages-Inzidenz größer 35, aber unter 50 (GELBE PHASE) sind Vereinsveranstaltungen auf maximal 10 Personen begrenzt.
  • In Gebieten mit einer 7-Tages-Inzidenz größer 50 (ROTE PHASE) sind Vereinsveranstaltungen auf maximal 5 Personen begrenzt.

Eine Übersicht der aktuellen Fallzahlen der Coronavirusinfektionen in Bayern finden Sie hier: 7-Tages-Inzidenzwert pro Bay. Landkreis.

Überprüfen Sie vor Beginn jeder Vereinsveranstaltung, in welcher der DREI PHASEN der Corona-Ampel Ihr Landkreis aufgrund der Infektionszahlen eingestuft ist und sagen Sie Ihre geplante Veranstaltung gegebenenfalls auch kurzfristig ab.

Satzungsgemäß notwendige Veranstaltungen sind in Ausnahmefällen mit einer vorherigen Sondergenehmigung zulässig. Setzen Sie sich diesbezüglich in jedem Fall mit Ihrer örtlichen Landkreisbehörde in Verbindung.

Die geltende 7. Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung wird unter Berücksichtigung der oben geschilderten Änderungen bis zum Ablauf des 25. Oktober 2020 verlängert.

2020-10-14 – Kinder- und Jugendgruppenveranstaltungen in Corona-Zeiten

Nach wie vor sind Aktivitäten mit Kinder- und Jugendgruppen durch die SARS-COV2-Pandemie beeinflusst. Gemäß der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung haben wir Ihnen im Folgenden nochmals wesentliche Punkte zusammengefasst, die bei der Durchführung von Veranstaltungen nach wie vor zu beachten sind.

Für Veranstaltungen mit einem absehbaren Personenkreis – als solche sind Gruppenstundentreffen einzustufen – gilt bayernweit bei einem 7-Tage-Inzidenzwert unter 50 Infektionen pro 100.000 Einwohnern eine Anzahl von max. 200 Personen im Freien; in Innenräumen eine Zahl von max. 100 Personen. Damit sind (unter Berücksichtigung des Infektionsgeschehens) Treffen der Gruppen möglich. Bitte beachten Sie bei der Durchführung Ihrer Veranstaltungen:

  • Nur Personen zur Veranstaltung zulassen, die keine Erkältungssymptome wie Schnupfen, Husten etc. haben, Kontakt zu COVID-19-Patienten in den letzten 14 Tagen hatten oder in einem Risikogebiet waren.
  • Eine Teilnehmerliste führen und diese vier Wochen aufbewahren.
  • Veranstaltung möglichst im Freien durchführen.
  • Möglichst 1,5 bis 2 m Abstand halten; bei Abstandsunterschreitung eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.
  • Bei Ankunft und Verlassen des Veranstaltungsortes eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen, wenn dies ein geschlossener Raum ist.
  • Veranstaltungsraum vor und während der Veranstaltung immer wieder gut durchlüften.
  • Bei Ankunft zur Veranstaltung Hände waschen bzw. desinfizieren. Bei Desinfektionsmittel bitte darauf achten, dass es als „bedingt viruzid“ gekennzeichnet ist.
  • Geräte und Materialien von je nur einer Person verwenden lassen und anschließend desinfizieren bzw. wegwerfen, wenn das nicht möglich ist (z. B. Papierschnipsel). Bitte momentan keine Speisen zusammen zubereiten.
  • Das Hygienekonzept als Information an alle während der Veranstaltung aushängen, z. B. am Eingang zum Veranstaltungsgelände. Eine Vorabinformation an die Teilnehmer wäre vorteilhaft, damit alle die Hygienemaßnahmen bereits kennen.

Bitte beachten Sie, dass sich diese Rahmenbedingungen je nach 7-Tage-Inzidenzwert für Ihren Landkreis ändern können. Daher ist es für Sie als JugendleiterIn unabdingbar, sich bis kurz vor Beginn Ihrer Treffen über möglicherweise geltende Beschränkungen innerhalb Ihres Landkreises/Ihrer Kommune bei der Gesundheitsbehörde zu informieren und Ihre Veranstaltung gemäß den örtlichen Vorgaben anzupassen und ggf. die Teilnehmerzahl pro Veranstaltung zu reduzieren oder Ihre Veranstaltungen, wenn nötig, kurzfristig abzusagen.

Eine umfangreiche Anleitung zur Erstellung eines Corona-Hygienekonzepts finden Sie u. a. beim Bayerischen Jugendring unter folgendem Link:
https://shop.bjr.de/media/pdf/bc/5b/b3/0698_2020-07-07_Empfehlung_Hygienekonzept.pdf

2020-09-23 – Aktuelle Pandemie-Lage: Bayerisches Kabinett beschließt potenzielle Regelmaßnahmen auch für Vereine

Insbesondere durch Reiserückkehrer und durch nachlassende Achtsamkeit hat sich das Infektionsgeschehen im Vergleich zum Frühsommer wieder erhöht. Deshalb sollen laut Kabinettssitzung vom 22. September 2020 die örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden insbesondere bei Überschreiten der 7-Tages-Inzidenz von 50 zügig und entschlossen mit verschärften, aber passgenauen Maßnahmen reagieren.

Der Ministerrat hält u. a. insbesondere folgende Regelmaßnahmen der örtlich zuständigen Gesundheitsbehörden bei Überschreiten der 7-Tages-Inzidenz von 50 für geeignet:

  • Beschränkung des gemeinsamen Aufenthalts im öffentlichen Raum auf v. a. maximal zwei Hausstände, nahe Angehörige oder auf Gruppen von bis zu fünf Personen – dies gilt z. B. auch für Pflanz- und Pflegearbeiten von Gartenbauvereinen auf öffentlich zugänglichen Grünflächen.
  • Beschränkung des Teilnehmerkreises von Zusammenkünften in privat genutzten Räumen und auf privat genutzten Grundstücken auf v. a. maximal zwei Hausstände, nahe Angehörige oder auf Gruppen von bis zu fünf Personen – dies ist z. B. zu berücksichtigen bei Vorstandssitzungen.
  • Beschränkung der zulässigen Anzahl der Teilnehmer an Veranstaltungen … auf höchstens ein Viertel der in der 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vorgesehenen Teilnehmergrenzen, also auf bis zu 25 Teilnehmer in geschlossenen Räumen oder bis zu 50 Teilnehmer unter freiem Himmel – dies trifft auch auf Vereinsveranstaltungen zu.
  • Anordnung einer Maskenpflicht auf bestimmten stark frequentierten öffentlichen Plätzen.

Die örtliche Gesundheitsbehörde wird dabei entsprechend der örtlichen Gegebenheiten jeweils situationsbedingt angepasst handeln.
Weiterhin hilft die sogenannte AHA-Formel: Abstandhalten, Hygienemaßnahmen und Alltagsmasken dämmen die Infektionsgefahr ein. Daneben kommt dem infektionsschutzgerechten Lüften gerade in den bevorstehenden Herbst- und Wintermonaten enorme Bedeutung zu, um die Virenlast und damit die Ansteckungsgefahr in Gebäudeinnenräumen durch regelmäßige Frischluftzufuhr zu verringern. Aus AHA wird deshalb AHA-L.

 

2020-09-16 – Planung von zukünftigen Vereinsveranstaltungen

Die meisten Vereine und Verbände haben ihre für 2020 geplanten Veranstaltungen aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt. Jetzt stehen viele vor der Frage, wie sie mit der Planung künftiger Veranstaltungen, auch für 2021, umgehen sollen. Gemäß der aktuellen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung gelten bis auf Weiteres das allgemeine Abstandsgebot, die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum und ein generelles Veranstaltungsverbot, das jedoch bestimmte Ausnahmen zulässt. Für die Vereine bedeutet dies, dass nach wie vor für üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angebotene oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besuchte Veranstaltungen mit bis zu 100 Gästen innen und bis zu 200 Personen im Außenbereich möglich sind.

Aus heutiger Sicht wird die Planung von Veranstaltungen für das kommende Jahr deshalb nur unter Einhaltung der gesetzlich geforderten Schutz- und Hygienevorschriften möglich sein. Planen Sie als Verein daher Ihre Veranstaltungen in jedem Fall so, dass die Teilnehmerzahl innerhalb der von Ihnen ausgewählten Räumlichkeit so ist, dass der geforderte Mindestabstand von 1,5 m in jedem Fall eingehalten werden kann. Außerdem müssen Sie dafür sorgen, die Kontaktdaten der auf Ihrer Veranstaltung anwesenden Personen aufzunehmen, z. B. durch Voranmeldung oder Registrierung zu Beginn der Veranstaltung. Als Veranstalter sind Sie verpflichtet, ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Hier finden Sie die „Checkliste für die Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts für Veranstaltungen“ . Im Vorfeld einer von Ihnen organisierten Veranstaltung kann es hilfreich sein, die Teilnehmer vorab über geltende Hygieneregeln zu informieren (MS-Word-Datei zum Anpassen). Damit zeigen Sie sich als Veranstalter in jedem Fall verantwortlich gegenüber Ihren Teilnehmern.

Findet eine Veranstaltung in einem gastronomischen Betrieb statt, ist das Hygienekonzept des gastronomischen Betriebs einschlägig, vom Veranstalter muss dann kein eigenes Konzept erstellt werden.

Da sich das Infektionsgeschehen auf lokaler Ebene rasch ändern kann, ist es für Sie als Veranstalter unabdingbar, sich bis kurz vor Beginn der Veranstaltung über möglicherweise geltende Beschränkungen innerhalb Ihres Landkreises/Ihrer Kommune bei der Gesundheitsbehörde zu informieren und die Veranstaltung wenn nötig kurzfristig abzusagen.

 

2020-07-29 – Vereinsaktivitäten – Kelterei

Laut geltender Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ist der Betrieb der Kelterei erlaubt, allerdings muss im Vorfeld ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet werden, das auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen ist. Das heißt, die Vereine müssen nicht aktiv auf die Kreisverwaltungsbehörde zugehen, aber das Konzept muss vor Beginn der Presssaison vorliegen.

Das geforderte Hygienekonzept sollte in jedem Fall folgende Punkte enthalten:

  • Soweit möglich ist ein Abstand von 1,5 m einzuhalten.
  • Wird der Abstand unterschritten, ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen.
  • Es sind nur Helfer zugelassen, die keine Erkältungssymptome wie Schnupfen, Husten etc. haben oder keinen Kontakt zu COVID-19-Patienten in den letzten 14 Tagen hatten.
  • Es ist eine Liste der anwesenden Arbeitsteams in der Kelterei zu führen und eine Liste der Obstanlieferer.
  • Die Räumlichkeiten sind zu lüften.
  • Möglichkeiten zur adäquaten Händehygiene müssen angeboten werden.

Entsprechend der räumlichen Gegebenheiten, innerhalb derer die Anlieferung des Obstes, die Kelterei und schließlich die Abgabe des Saftes stattfindet, kann es sinnvoll sein, Außenstehenden entsprechende Laufrichtungen vorzugeben bzw. ein Wegekonzept zu markieren.

Die Beschäftigten sind über die allgemeinen Hygienemaßnahmen zu unterweisen. Wir empfehlen, das Konzept als Information für alle sichtbar aufzuhängen. Weitere Informationen geben die Broschüre der Berufsgenossenschaft Nahrungsmittel- und Gastgewerbe zum Thema Arbeitsschutz/Corona und das Schutz- und Hygienekonzept des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege.

2020-07-08 – Vereinsaktivitäten – Lockerungen ab 8. Juli

Gemäß der ab 8. Juli geltenden „Verordnung zur Änderung der 6. Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung“ sind üblicherweise nicht für ein beliebiges Publikum angebotene oder aufgrund ihres persönlichen Zuschnitts nur von einem absehbaren Teilnehmerkreis besuchte Veranstaltungen mit bis zu 100 Gästen innen und bis zu 200 Gästen im Freien möglich, wenn der Veranstalter ein Schutz- und Hygienekonzept ausgearbeitet hat und auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorlegen kann. Eine Checkliste für die Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts für Veranstaltungen, die vom Bayerischen Staatsministerium für Gesundheit und Pflege bereitgestellt wurde, finden Sie hier (externer Link).

Findet eine Veranstaltung in einem gastronomischen Betrieb statt, ist das Hygienekonzept des gastronomischen Betriebs einschlägig, vom Veranstalter muss dann kein eigenes Konzept erstellt werden.